Dienstag, 27. Januar 2026

Rezension: Twisted Love

 

( Rezensionsexemplar )

Klappentext

Rosie LeBlanc war ein Teenager, als sie Dean Cole zum ersten Mal begegnete. Es war Liebe auf den ersten Blick. Doch Dean brach ihr Herz, als er sich nicht für sie, sondern für eine andere entschied. Nach elf Jahren stehen sich die beiden nun erneut gegenüber. So viel hat sich verändert zwischen ihnen, so viel ist geschehen. Doch ein Blick in Deans Augen genügt, und die Sehnsucht und das Verlangen sind wieder da, viel stärker noch als damals. Dean ist fest entschlossen, Rosie davon zu überzeugen, dass er seinen Fehler bereut und dass sie zu ihm gehört - für immer. Was er nicht weiß: Rosie ist krank. Sehr krank. Und für eine zweite Chance könnte es schon zu spät sein ... 


Meine Meinung

Mit der "Sinners of Saint" Reihe hat L.J. Shen nach und nach immer mehr mein Herz erobert. Ich liebe die Art und Weise, wie sie schreibt - so flüssigspannendprickelndtiefgründigund fesselnd. Sie lässt unscheinbare Sätze und Aussagen klingen, als wären sie von unwahrscheinlich großer Bedeutung und sie so aussehen, als stecke viel mehr dahinter, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Was sie schreibt, packt einen, geht einem unter die Haut, lässt einen süchtig nach ihrem Geschriebenen werden. Und genau das liebe ich so.


"Twisted Love" ist der Band der Sinners of Saint, der mir am allermeisten mein Herz gebrochen und es hat bluten lassen. Die gesamte Reihe erzählt die Geschichten von Charakteren, die auf die ein oder andere Art und Weise gebrochen sind und ich lese wirklich über keine Art Protagonist:innen lieber als über solche. Die, die man kennenlernt, indem man nach und nach all ihre gebrochenen Teile zu sehen bekommt. Die, die einen emotional dort erwischen, wo man es am wenigsten erwartet. Die, die einen so tief mitfühlen lassen, dass sich das Ganze nicht mehr nur nach lesen, sondern selber erleben anfühlt. Und die, die man dabei begleiten kann, wie sie lernen, ihre gebrochenen Einzelteile Stück für Stück wieder zusammenszuetzen - egal, wie schwer der Weg dahin auch sein mag.     Bei Rosie und Dean war das nicht anders. Ich habe so tief mit den beiden mitgefühlt - ich habe gelitten und gelacht, hab mich geärgert und gefreut, war ebenso glücklich wie traurig, wurde gebrochen und wieder zusammengesetzt und habe zugelassen, dass die Geschichte der beiden mir ebenso weh wie guttut. 

Und wehgetan hat sie wirklich. Die Liebesgeschichte hat mich emotional echt komplett zerstört. Zwischen Rosie und Dean existiert eine ganz besondere Verbindung und wenn die beiden zusammen sind, lassen sie einen etwas fühlen, was man gar nicht so richtig in Worte fassen kann, sondern selber erleben muss. Man fühlt die beiden, man liebt die beiden, man fühlt und verliebt sich MIT den beiden - und gerade weil man gefühlsmäßig so tief drinsteckt, tut diese Geschichte so sehr weh. Denn sie ist eben auch ein Kampf. Ein Kampf mit etwas, was unausweichlich ist. Und ich habe absolut mit ihnen mitgekämpft - gedanklich und emotional. Ich habe gelitten, war verzweifelt und mit meinen Nerven am Ende. Ich war wütend, enttäuscht und gebrochen. Aber ich habe ebenso gehofft und geliebt. Diese Liebesgeschichte offenbart die brutale Echtheit des Lebens und zeigt, dass Liebe eben nicht alles heilen kann.


Würde so gerne so viel mehr zu diesem Buch sagen, aber will gleichzeitig auch nichts vorwegnehmen, was man einfach selber lesen und erleben muss. Was ich aber auf jeden Fall sagen kann ist, dass ich dieses Buch - wie auch seinen Vorgänger - unendlich doll geliebt habe und es diese Art von Bücher sind, wegen denen ich das Lesen so sehr liebe, wie ich es tue. Ich will den Schmerz, ich will dieses ganz echte und tiefe Mitfühlen und ich will, dass ich nach Beenden eines Buches das Gefühl habe, dass das Lesen dieser Geschichte etwas mit mir gemacht, etwas in mir verändert und seine Spuren in mir hinterlassen hat. Und „Twisted Love“ hat genau das getan!


Bewertung

⭐⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐





Montag, 6. Oktober 2025

Rezension: Falling Like Stars

( Rezensionsexemplar )

Klappentext

Sie hielt ihr verletztes Herz fest verschlossen - bis sie es an den größten Star Hollywoods verlor.


Rowan wollte immer schon Kostümdesignerin werden, doch nach einem Schicksalsschlag begrub sie ihre Träume unter einem Berg aus Schmerz und Schuldgefühlen. Bei einem Job als Produktionsassistentin trifft sie an einem Filmset den gefeierten Hollywood-Star Zackary Butler. Vom ersten Moment an spürt sie eine tiefe Verbindung zu ihm. Auch Zack trägt unsichtbare Narben mit sich herum, aber hinter der glamourösen Fassade des Schauspielers entdeckt sie einen Mann voller Herzenswärme und Aufrichtigkeit. Doch Rowan weiß, dass sie sich zuerst der Trauer stellen muss, die sie seit Jahren in einem selbstzerstörerischen Teufelskreis gefangen hält, wenn sie ihrer Liebe eine Chance geben will.


Meine Meinung

Ich habe die Bücher von Emma Scott damals wirklich so geliebt und dann trotzdem irgendwie eine ganze Weile nicht mehr nach einem Buch von ihr gegriffen - bis jetzt. Falling Like Stars habe ich innerhalb von 2 Tagen verschlungen und Rowan & Zach dabei so, so gerne begleitet. Ich habe die beiden zusammen und die Entwicklung ihrer Beziehung wirklich total genossen. Ich mag, dass man zwischen ihnen gleich von Anfang an merkt, dass die Chemie stimmt und da eine ganz besondere Verbindung ist. Die Gespräche, die die beiden miteinander führen, wie sie sich besser kennenlernen und was sie nicht nur einander dabei fühlen lassen, sondern auch einen selbst beim Lesen, war wirklich so schön. Ich habe die Echtheit ihrer Geschichte geliebt - dass beide spüren, dass da etwas zwischen ihnen ist, aber wie sie einander den Raum geben, erst einmal zu heilen, damit sie dem anderen das geben können, was er verdient hat. Wie ihre Geschichte zeigt, dass kein anderer Mensch einen heilen kann, sondern man das selbst in Angriff nehmen muss. Wie sehr einen die Vergangenheit gefangen halten und wie schwer, aber wichtig Loslassen sein kann. Das, was sich zwischen ihnen entwickelt, ist wahnsinnig sanft, aber in seiner Sanftheit auch super intensiv. Und dass die beiden mich genau das auch haben fühlen lassen, fand ich unglaublich schön.


Rowan und Zach haben mit völlig unterschiedlichen Dingen zu kämpfen, aber was sie beide gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass ihre Vergangenheit ihnen, ihrer Zukunft und einem glücklichen Leben im Weg steht. Und dabei zusehen zu dürfen, wie sie beide nicht nur das erkennen, sondern auch, dass sie so nicht weitermachen wollen und können und wie sie anfangen, daran und an sich zu arbeiten, war so schön! Es hat teilweise wirklich wehgetan, es hat mir mein Herz schwergemacht und es gebrochen, aber am Ende hat es dieses auch wieder sehr liebevoll zusammengesetzt und es sich ein bisschen vollständiger als davor anfühlen lassen. Ich durfte mit den beiden gemeinsam lernen und aus ihrer Geschichte etwas für mein eigenes Leben mitnehmen. Und genau wegen sowas liebe ich das Lesen so.


Was ich an diesem Buch aber noch ein wenig mehr geliebt habe als die Liebesgeschichte der beiden, waren all die Themen, die diese hier drumherum mit sich bringt. Das Vergeben lernen - vor allem sich selbst. Das Loslassen - manchmal auch einen Teil von sich. Das Heilen und das wirklich wieder Leben - für sich selbst. Dieses Buch kommt mit ganz viel Schmerz, aber ebenso viel Hoffnung. Es behandelt mehrere sensible Themen, aber auf sehr sanfte und gleichzeitig starke Art und Weise. Und es gibt einem ganz viel zum Fühlen, zum Nachdenken, zum Lernen.


Ich finde, die Geschichte war nicht 100% stimmig, sie war kein Highlight und hat mich auch nicht komplett mit sich gerissen, aber der Kern der Geschichte und die Message dahinter haben mir einfach unglaublich viel gegeben, weshalb ich dieses Buch auch so gerne gelesen & dabei so tief gefühlt habe.


Bewertung

⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐

Dienstag, 23. September 2025

Rezension: Wild Side

 

( Rezensionsexemplar )

Klappentext
Tabitha liebt ihren kleinen Neffen über alles, und als sie Gefahr läuft, das Sorgerecht für ihn an ihren größten Feind Rhys Dupris zu verlieren, greift sie zu extremen Mitteln - sie heiratet ihn. Einen Mann, der so schweigsam wie geheimnisvoll ist, manchmal für Wochen verschwindet, dann mit Verletzungen wieder nach Rose Hill zurückkehrt und nicht darüber reden will. Doch als sie unter einem Dach leben, entdeckt Tabitha auch eine andere Seite an Rhys, eine liebevolle und fürsorgliche. Und das macht es immer schwerer für die junge Frau, ihren Ehemann zu hassen, und sehr leicht, sich in ihn zu verlieben ...

Meine Meinung

Ich habe nach dem zweiten Band wirklich die Tage bis zum ET von Wild Side gezählt, weil ich ganz großer Fan dieser Reihe bin und am liebsten jede Woche einen neuen Band hätte. Tabby und Rhys waren gemeinsam irgendwie genau das, was ich erwartet und mir erhofft habe, aber auch noch so viel mehr. Ich fand beide als Charaktere wirklich so toll und habe die Entwicklung ihrer besonderen Liebesgeschichte sehr geliebt, aber am meisten habe ich tatsächlich geliebt, dass ihre Geschichte eben noch sehr viel mehr als das ist. Es geht auch ganz viel um Verlust und Trauer. Darum, zu vergeben - anderen, aber vor allem sich selbst. Und darum, ganz unerwartet Menschen zu finden, die sich nach Zuhause anfühlen und bei denen man sich endlich so angekommen fühlt, dass man anfangen kann, zu heilen. 


Ich mochte sowohl Tabby als auch Rhys als Protagonisten wahnsinnig gerne und habe mich in der Gedanken- und Gefühlswelt beider sehr schnell und gut zurechtgefunden. Ich fand total schön und berührend, welche eigenen Geschichten die beiden mitbringen, welche sensiblen Themen dadurch innerhalb des Buches behandelt werden, was man mit den beiden gemeinsam lernen und wie viel man hier fühlen kann. Was die beiden füreinander werden, was sie einander geben und wie sie einander beim Heilen unterstützen war so schön zu lesen. Und auch, wenn mir ihre Geschichte mehrfach das Herz gebrochen hat, so hat es mein Herz auch umso liebevoller wieder zusammengesetzt und es sich am Ende tatsächlich sogar ein wenig heiler anfühlen lassen. 


Der Found Family Trope in allen Bänden dieser Reihe ist jedes Mal ein kleines Highlight von mir und gilt auch für „Wild Side“. Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander lösen jedes Mal den Wunsch in mir aus, ebenfalls Teil dieser Freundesgruppe - dieser kleinen Familie - zu sein und ich finde das wirklich so, so schön.


Wild Side war einfach wieder rundum schön, hat mich super viel und intensiv fühlen lassen, hat mich ebenso zum Lachen gebracht wie es mich berührt hat und hat dafür gesorgt, dass ich mich nun nochmal mehr auf den vierten Band der Reihe freue.


Bewertung

⭐⭐⭐⭐,✩⭐⭐⭐⭐⭐


Rezension: Twisted Love

  ( Rezensionsexemplar ) ✨ Klappentext ✨ Rosie LeBlanc war ein Teenager, als sie Dean Cole zum ersten Mal begegnete. Es war Liebe auf den er...