Freitag, 9. April 2021

Rezension: Your Silent Words

 

( Rezensionsexemplar )

Klappentext
Mia war das schönste, freundlichste und liebenswerteste Mädchen, das ich je gesehen habe. Und sie ist es auch heute noch, Jahre später. Trotz ihrer Traurigkeit, der Unsicherheit und der Narben, die sie innerlich wie äußerlich trägt. Ich wünschte nur, sie könnte erkennen, wie wertvoll sie ist.

Aaron war der hübscheste, netteste und klügste Junge, den ich je kennengelernt habe. Und auch heute ist er das noch. Mit seinem Wahnsinnslächeln, der samtenen Stimme und der Art, wie er mich ansieht, ist er einfach perfekt. Ich frage mich nur, wann er erkennt, dass ich nicht gut genug bin.

Meine Meinung

"Your Silent Words" ist mein drittes Buch der Autorin und wie auch schon bei beiden Malen zuvor hat sie es wieder geschafft, mich unglaublich zu berühren. Ihr Schreibstil ist tiefgründig, emotional und so, dass er einem wirklich unter die Haut geht & er sorgt zudem dafür, dass sich das Buch wahnsinnig gut und schnell lesen lässt. Ich habe die Geschichte von Mia und Aaron innerhalb weniger Stunden verschlungen und habe es nicht geschafft, es auch nur ein einziges Mal aus der Hand zu legen.


Mia ist eine Protagonistin mit der ich mich zwar überhaupt nicht identifizieren konnte, deren Gedanken- und Gefühlswelt von der Autorin aber so wunderbar greifbar dargestellt worden ist, dass ich sie dafür umso besser verstehen und ihre Gedankengänge sowie Handlungen nachvollziehen konnte. Im Bezug auf sie werden hier einige wirklich schwierige Themen behandelt und sie selbst ist ebenfalls ein sehr sehr schwieriger und komplizierter Charakter. Aber gerade hierbei hat man gesehen, wie unglaublich gut die Autorin sich informiert und mit diesen Themen auseinandergsetzt hat. Denn die Art und Weise, wie hier damit umgegangen wird, ist nicht nur unglaublich authentisch und greifbar, sondern auch sehr sensibel. Normalerweise erzähle ich in meinen Rezensionen immer über die Charaktereigenschaften der Protagonsten und erwähne dabei z.B. wie humorvoll, schlagfertig, badass, liebevoll etc. sie sind. Bei Mia kommt mir das aber irgendwie unpassend vor. Sie ist so gefangen in ihren Gedanken - in ihren falschen und unzutreffenden Gedanken, die sie manchmal regelrecht zu verschlingen drohen - dass man kaum etwas anderes von ihr zu Gesicht bekommt. Aber gerade das ist das Besondere hier. Man begleitet sie hier dabei, wie sie sich Tag für Tag durchkämpft und es langsam schafft, in all der Dunkelheit, die sie umgibt, auch das Licht zu erkennen, das am Ende des Tunnels auf sie wartet. Dabei wird es sehr emotional, sehr traurig und vieles, was man hier liest, ist wirklich hart und sorgt dafür, dass einem das Herz ganz schwer wird. Aber es konnte mich auf emotionaler Ebene absolut erreichen und überzeugen.


In Aaron habe ich mich selbst ein kleines bisschen verliebt und ganz egal ob als besten und festen Freund - ich möchte und brauche einen Aaron in meinem Leben. Er hat wirkich gleich von der allerersten Sekunde an mein Herz im Sturm erobert. Er besitzt diese warme und fürsorgliche Seite, die dafür sorgt, dass er eine unglaubliche Geborgen- und Vertrautheit ausstrahlt und den Eindruck macht, als könnte man sich in seiner Nähe nur absolut wohlfühlen. Ich habe seinen Umgang mit Mia geliebt und mit jedem Wort und jedem neuen bisschen Verständnis seinerseits habe ich ihn mehr und mehr ins Herz geschlossen. Er handelt ihr gegenüber absolut selbstlos, umsorgt sie und geht unfassbar vorsichtig mit ihr um. Zudem ist er sehr aufmerksam und ich liebe es, dass man gespürt hat, dass er eine ganz besondere Verbindung zu Mia hat, weshalb er in ihr auch sieht, was andere nicht sehen, weil sie sich gar nicht erst die Mühe machen, richtig hinzuschauen. Ich weiß nicht, ob ich es so ganz passend finde, dass er etwas verheimlicht und es auch in seiner Geschichte etwas gibt, das nicht so ist wie es sein sollte ( keine Ahnung, wie ich das ohne zu spoilern besser ausdrücken soll, i’m sorry ), weil ich es glaube ich schöner gefunden hätte, wenn der Fokus einfach vollkommen auf Mia gelegen hätte - gerade auch weil ich finde, dass seine "Sache" relativ schnell abgehandelt worden ist. Aber das ist nur ein klitzekleiner Kritikpunkt, über den ich sehr gut hinwegsehen kann.


Die Liebesgeschichte in dem Buch ist ganz eng verknüpft mit Mia’s charakterlicher Entwicklung, ihrer Vergangenheit, ihrem Leben und ihren Problemen, weshalb ich sie gar nicht vom Rest abgrenzen kann. Dadurch, dass Mia kein einfacher Mensch ist, ist es auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Aaron nicht. Was sie dafür aber ist, ist etwas umso Besondereres. Sie ist ganz sanft und doch intensiv. Sie ist die meiste Zeit über wirklich kompliziert, aber in den komplizierten Dingen dafür umso einfacher. Sie ist echt, sie geht unter die Haut und sie berührt. Die Gefühle sind zu sehen, zu spüren und nachzuempfinden. Mia und Aaron verbindet etwas sehr sehr Starkes und das führt dazu, dass auch die Gefühle zwischen ihnen umso stärker sind, weshalb sie auch die Kraft haben, jede noch so schwierige Siuation des Lebens zu überstehen. Diese beiden geben einander etwas unglaublich Wertvolles und während er sie rettet, indem er ihr auf den richtigen Weg verhilft und ihr dafür den nötigen Halt und die nötige Unterstützung gibt, gibt sie ihm das fehlende Teil seines Herzens zurück, das er seit fast 11 Jahren vermisst und das ihn sich bis jetzt hat unvollständig fühlen lassen - und das einfach, in dem sie zulässt, Teil seines Lebens zu werden und ihn Teil ihres Lebens werden zu lassen. Die Liebe der beiden lässt all die Probleme und Herausforderungen des Lebens nicht plötzlich verschwinden, aber sie ist eine unglaubliche Unterstützung und unwahrscheinlich wichtig für sie beide. Manchmal kann Liebe eben keine heilende Wirkung haben, aber sie kann doch einen entscheidenen Teil zur Rettung eines Menschen beitragen. Und das ist hier der Fall.


"Your Silent Words" ist wieder ein unglaublich gelungenes Buch der Autorin, das mich berühren und voll und ganz überzeugen konnte. Es besitzt sehr greifbare und authentische Charaktere, eine unglaublich starke und bedeutsame

Liebesgeschichte und behandelt schwierige Themen auf super sensible Art und Weise. Es verharmlost und verschönigt nichts und ist an manchen Stellen wirklich sehr hart, aber es ist eben auch unglaublich wichtig, weshalb es von mir auch eine klare Empfehlung gibt!


Bewertung

⭐⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐


Dienstag, 30. März 2021

Rezension: Speed Me Up

 

( Rezensionsexemplar )

Klappentext
Die 22-jährige Brooke Ferguson ist Supercross-Fahrerin und als eine der wenigen Frauen in diesem Sport äußerst erfolgreich. Als sie während eines Rennens auf Matthew Carr trifft, ihren besten Freund aus Kindertagen, knistert es gewaltig zwischen den beiden. Doch der Gedanke an eine Beziehung macht Brooke nervös, und statt Matt in ihr Leben zu lassen, stößt sie ihn von sich und verletzt ihn damit zutiefst. Als ein paar Monate später ein verleumderischer Artikel über Brooke erscheint, gibt es nur einen, der ihr helfen kann: Matt. Kann Brooke ihre Angst überwinden und sich der Liebe öffnen?

Meine Meinung
Ich habe mich gleich auf den ersten Blick in das Cover und seine wunderschönen Farben verliebt und als ich dann auch noch den Klappentext gelesen und herausgefunden habe, dass es hier mal um etwas völlig Neues - nämlich Supercross - geht, war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will. Zudem bin ich schon sehr lange eine großer Fan von Sarah Saxx und ihren Bücher, weshalb ich mich sowieso immer wahnsinnig über Nachschub von ihr freue! Ich bin wirklich sehr schnell in die Geschichte hineingekommen und habe mich mit dem flüssigen, lockeren und sowohl humor- wie auch gefühlvollen Schreibstil der Autorin wieder sehr wohlgefühlt.

Brooke, die Protagonistin, ist eine sehr toughe, selbstbewusste und direkte junge Frau, die definitiv nicht auf den Mund gefallen ist. Sie lebt für Supercross und ist eine unglaublich ehrgeizige und zielstrebige Kämpferin, die alles dafür gibt, um ihre Ziele zu erreichen. Ich muss zugeben, dass es eine Weile gedauert hat, bis ich mit ihr warm geworden bin, weil mir eine zeitlang wirklich etwas Greifbares an ihr gefehlt hat, aber irgendwann kam der Punkt, an dem sie auch ihre weichere Seite - den weichen Kern unter der harten Schale -  hat durchblicken lassen und von da an habe ich auch begonnen, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Ich konnte mich tatsächlich in vielen Dingen sehr gut mit ihr identifizieren und ihre Gedankengänge waren für mich die meiste Zeit über sehr gut nachvollziehbar. Ich fand es sehr schön zu sehen, dass sie eben nicht nur die krasse Supercross-Fahrerin ist, die sich von nichts und niemandem unterkriegen lässt, sondern da auch dieser verletzliche Teil in ihr drin ist, der Angst um sein Herz hat und sich deshalb an niemanden binden und zu sehr an sich heranlassen will. Diesbezüglich macht sie im Laufe des Buches nämlich eine sehr gut erkennbare Entwicklung durch und sie sowohl dabei, als auch ein Stück auf ihrem Weg zum Erfolg begleiten zu können, hat mir unglaublich gut gefallen.

Matt ist von Anfang an super aufgeschlossen, humorvoll, charmant und ein enorm zuverlässiger und loyaler bester Freund. Er ist ein ziemlicher Gefühlsmensch, ein wunderbarer Good Guy und mal eben nicht der typische Bad Boy, was ich wirklich toll fand - man könnte fast sagen, er und Brooke haben hier mal die Rollen etwas getauscht. Was mich allerdings ein wenig gestört hat, war dieses "Klammern", was er zu Beginn eine Weile gemacht hat. Er schien fast besessen davon zu sein, Brooke alles recht zu machen und sich und seine eigenen Bedürfnisse dabei hintenan zu stellen. Das hat sich später zum Glück aber geändert und er hat angefangen, so zu handeln, wie es für sich und seine eigenen Gefühle am besten ist. Er beweist im Laufe der Geschichte, was für ein wunderbarer Freund er ist und schleicht sich somit - da bin ich mir ganz sicher - in die Herzen der LeserInnen. Auch ihn begleitet man hier dabei, wie der seinen Traum verfolgt, wie er an den Herausforderungen des Lebens wächst und gestärkt aus schwierigen Situationen hervorgeht.


Die Liebesgeschichte der beiden und alles rund um Supercross sind hier eng miteinander verbunden, wobei ich sagen muss, dass mir der Supercross-Teil sogar noch besser gefallen hat. Tiefere Einblicke in diesen Sport zu bekommen war wirklich unglaublich interessant und spannend und ich habe mit jedem Wettkampf mehr und mehr mitgefiebert.  Es war super erfrischend, weil es eben mal etwas Neues war, was ich so bisher noch nicht gelesen habe.

Und die Liebesgeschichte, die ist eigentlich genau das, was ich so sehr liebe - nämlich "Best Friends-to-Lovers". Leider muss ich hier aber sagen, dass es mich nicht so catchen konnte, wie ich es mir erhofft hätte. Eine ganze Weile hat mir hier einfach wirklich etwas gefehlt. Zu Beginn wird direkt beschrieben, dass sich gefühlstechnisch etwas zwischen den beiden verändert hat, aber zu dem Zeitpunkt hat man noch nichts von dem "Davor" mitbekommen, weiß nicht wie ihre gemeinsame Vergangenheit ausgesehen hat und bekommt die Gefühle nicht so richtig zu fassen. Die beiden drehen sich lange Zeit im Kreis, reden um den heißen Brei herum und keiner wagt es so wirklich, endlich den ersten Schritt zu machen. Dadurch hat es eben auch gedauert, bis mich das zwischen ihnen emotional erreichen konnte. Hinten raus hat es mir dafür aber dann umso besser gefallen - sowohl die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden als auch die Entwicklungen von Brooke und Matt selbst, die damit zusammenhängen. Es gibt einige schöne Momente zwischen ihnen und auch, wenn es mich dort noch immer noch wirklich umhauen konnte, so habe ich doch die Gefühle zwischen ihnen mehr und mehr spüren können.


Ein kleines Highlight waren für mich die ganz wundervollen Nebencharaktere, die ich wirklich sehr ins Herz geschlossen habe - Brookes Team. Die Menschen, die die ganze Zeit an ihrer Seite sind, sie unterstützen, ihr den Rücken stärken und die mit Brooke gemeinsam mittlerweile zu einer eigenen kleinen Familie geworden sind, von der man selbst gerne ein Teil wäre. Sie waren eine wirkliche Bereicherung für das Buch und haben dafür gesorgt, dass ich es während des Lesens umso mehr genossen habe.


Alles in allem ist "Speed Me Up" wieder ein Buch von Sarah Saxx, das mir unglaublich gut gefallen hat. Es hat ein paar kleine Schwächen, ist als Gesamtpaket aber wirklich ganz wundervoll, hat mich zum Lachen gebracht, mich immer wieder mit kleinen besonderen Momenten berühren können und war super interessant und erfrischend! Und jetzt freue ich mich umso mehr auf "Speed my Heart" und die Geschichte von Mae und Eric!


Bewertung

⭐⭐⭐⭐,✩/⭐⭐⭐⭐⭐

Freitag, 26. März 2021

Rezension: The Story of a Love Song

 

( Rezensionsexemplar )

Klappentext
Griffin und Luca waren Brieffreunde, doch nach einem schrecklichen Ereignis bricht Luca den Kontakt ab. Seither meidet sie Menschenmengen und hat sich zurückgezogen. Als sie Jahre später ein Brief von Griffin erreicht, gibt Luca sich einen Ruck, und sie knüpfen da an, wo sie als Teenager aufgehört haben: Sie schreiben sich, vertrauen sich alles an. Aber jetzt will Luca mehr, sie will Griffin endlich auch persönlich kennenlernen und überwindet ihre größte Angst. Luca macht sich auf den Weg nach Kalifornien, um ihn aufzusuchen. Was sie nicht weiß: Griffin ist der Sänger einer der bekanntesten Bands der Welt ...

Meine Meinung
Ich habe schon unglaublich viele Bücher der beiden Autorinnen gelesen - sowohl von ihnen alleine, als auch Bücher, die sie gemeinsam geschrieben haben - und bin wirklich ein großer Fan der Charaktere und Geschichten, die sie erschaffen. Ich liebe den Schreibstil der beiden, weil er nicht nur flüssig, locker und humorvoll ist, sondern eben auch jedes Mal die perfekte Portion Intensität und Tiefe enthält. Allerdings fällt hier schon direkt zu Beginn auf, dass dieses Buch etwas anders zu sein scheint.

Die Tiefe und Ernsthaftigkeit scheint einen größeren Raum einzunehmen, denn anders als man es sonst von den Protagonistinnen der Autorinnen kennt, ist Luca nicht super schlagfertig, draufgängerisch und direkt, sondern führt ein zurückgezogenes Leben voller Ängste und damit verbundenen Einschränkungen. Gleichzeitig wird im Laufe der Geschichte immer klarer, dass Griffin eine andere Seite in ihr weckt. Die Seite, die es schafft, sich zu öffnen. Die locker und lustig zu sein scheint und sich zumindest zeitweise auch fallen lassen kann. Dass sie ansonsten solche Probleme mit Ängsten und Panikanfällen hat, macht sie definitiv zu einer schwierigeren, aber eben auch sehr besonderen Protagonistin. Nicht nur, weil ihre Gefühls- und Gedankenwelt hier so wunderbar greifbar dargestellt worden ist, sondern auch, weil sie es nach und nach schafft, nicht nur einen als LeserIn, sondern vor allem auch sich selbst zu überraschen. Ihre charakterliche Entwicklung verläuft langsam und auf ihrem Weg gerät sie oftmals ins Stolpern, aber man begleitet sie hier wirklich dabei, wie sie aus jeder noch so schwierigen Situation stärker hervorgeht. Sie wächst über sich hinaus, lernt dazu und findet langsam wieder zu sich selbst.

Griffin, der Protagonist, hat mich wirklich überrascht. Denn anders als ich zu Beginn erwartet habe, ist er kein typischer Rockstar-Bad Boy, sondern besitzt ein wahnsinniges großes Herz, jede Menge Humor und noch mehr Verständis und Empathie. Ich habe es geliebt, dass er von Anfang an so unglaublich offen und direkt ist, sich nicht davor scheut, Gefühle zu zeigen und immer sagt, was ihm durch den Kopf geht. Zudem war es unglaublich schön zu sehen, wie liebe- und verständnisvoll er mit Luca umgeht, dass er versucht, sich in sie und ihre Situation hineinzuversetzen und in jeder Situation darüber nachdenkt, wie er ihr das Leben ein bisschen leichter machen könnte. Auch bei ihm ist im Laufe der Geschichte eine deutliche Entwicklung zu sehen, denn egal, wie perfekt sein Leben zu sein scheint, so ist er eigentlich ziemlich verloren und einsam. Und als Luca wieder in sein Leben tritt, wird ihm auf einmal klar, dass ihm etwas gefehlt hat, von dem er gar nicht wusste, dass er es brauchte oder auch nur wollte.

Was die Liebesgeschichte angeht, kämpfen mein Kopf und mein Herz ein wenig miteinander. Es ist ganz schwer zu beschreiben, aber ich weiß, dass das Buch wirklich richtig toll war. Ich habe die Briefe zwischen Luca und Griffin geliebt. Ich habe ihre Verbindung geliebt und die Tatsache, dass diese schon besteht, seitdem die beiden Kinder sind. Ich liebe es, dass es eine andere Art von "Best Friends to Lovers" ist. Ich habe ihre Gespräche geliebt - den Mix aus Ernsthaftigkeit und Lockerheit. Ich habe ihre allererste Begegnung geliebt, die Entwicklung ihrer Beziehung und jeden Moment, der dazugehört hat. Und ich habe es geliebt, dass sie eine wirkliche Bereicherung im Leben das jeweils anderen sind und in dem anderen etwas finden, von dem sie gar nicht wussten, dass sie es gesucht haben - bis es dann direkt vor ihrer Nase war. All das hat mir wirklich super gut gefallen, aber … ich habe es nicht so gefühlt, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich habe damit gerechnet, dass mich dieses Buch richtig mit sich reißt und es schafft, mich zu berühren, aber das hat es nicht. Ich hatte in den wenigsten Momenten mal etwas Bauchkribbeln, ich habe nicht wirklich mit den beiden mitgelitten und auch mein Herz wurde mir hier nicht gebrochen. Und auch, wenn das komisch klingen mag, ich liebe ich es, mir mein Herz beim Lesen brechen zu lassen. Ich liebe es, wenn ein Buch mich emotional so richtig fertig macht. Aber leider hat es das hier nicht. Selbst bei den anderen Büchern der Autorinnen, die generell wesentlich lockerer und weniger tiefgründig waren, habe ich teilweise mehr fühlen können und das ist irgedwie unglaublich schade. Ich kann vor allem nicht einmal genau benennen, woran es liegt. Eben weil mein Kopf sagt: "Hey, das war super!" mein Herz aber fragt: "Ey, habt ihr mich hierbei vergessen? Ich warte noch.". 

Ich hatte unwahrscheinlich hohe Erwartungen an dieses Buch, die leider nicht ganz erfüllt werden konnten. Aber ich bin unglaublich schnell durch das Buch hindurchgekommen, habe die Protagonisten sowie einen ganz besonderen Nebencharakter wahnsinnig ins Herz geschlossenen und habe die Geschichte wirklich genossen. Allerdings war es kein Highlight, mir haben die wesentlichen Gefühle gefehlt und ich bin von den Autorinnen deutlich Stärkeres gewohnt, weshalb ich wahrscheinlich auch nochmal extra ein wenig mehr enttäuscht wurde.

Bewertung
⭐⭐⭐,✩/⭐⭐⭐⭐⭐


Rezension: Your Silent Words

  ( Rezensionsexemplar ) ✨ Klappentext ✨ Mia war das schönste, freundlichste und liebenswerteste Mädchen, das ich je gesehen habe. Und sie i...